Die Kraft von Affirmationen – und wie du sie nutzen kannst

Die Kraft von Affirmationen - und wie du sie nutzen kannst

Lange habe ich überlegt, welchen Titel dieser Artikel bekommen soll, denn es fließen ziemlich viele Gedanken von mir mit ein, die die Auswahl ziemlich erschwert haben. Am Ende führt jedoch alles zu einem zentralen Thema: Affirmationen.

Als ich den zweiten Morgen hintereinander in Folge mit Kopfschmerzen aufgestanden bin wurde mir klar, dass wir noch so viel für unsere Gesundheit tun können, über alles haben wir nicht die Kontrolle. In unserem Körper wirken Prozesse, Kräfte und Mechanismen, die sich nicht vollständig steuern lassen. Auch wenn sich das vielleicht etwas mysteriös anhört. Manchmal sind es genau diese „Mächte“ in unserem Körper, die uns zeigen, dass Gesundheit nicht immer planbar ist. 

Ich hinterfrage gerne Dinge, gehe denen nach und nehme es nicht einfach so hin, was gerade passiert. Ich stelle Fragen. Gehe dem auf dem Grund, warum ich mich gerade so fühle. Suche nach Antworten. Was spielt sich gerade in meinem Körper ab?

Stressreduktion, Achtsamkeit, Ernährung und Bewegung sind die Grundpfeiler, an denen ich mich bei meiner Gesundheit orientiere. Hatte ich vielleicht zu viel Stress die Tage? Vielleicht liegt es an der Ernährung. Und ja, Kopfschmerzen können auch vom Essen kommen, wenn man es nicht verträgt. Kurz zum Verständnis. Bei einer Histaminintoleranz können Lebensmittel, die viel Histamin enthalten und gegessen werden, Kopfschmerzen bereiten. 

Doch kann man sich wirklich einen Lebensstil erschaffen, der zu hundert Prozent beschwerdefrei macht? Oder gibt es Umstände in unserem Leben, auf die wir keinen oder nur wenig Einfluss haben und die sich trotzdem auf unser Wohlbefinden auswirken? 

Umstände in unserem Leben, auf die wir keinen oder nur wenig Einfluss haben und die sich auf unser Wohlbefinden auswirken können

Wie sieht es zum Beispiel mit bestimmten Umweltfaktoren aus, wie Pestizide, Herbizide, Bisphenol A, Schwermetalle, Luftschadstoffe, Schimmelpilze, Parabene, Synthetische Duftstoffe, usw. Umweltfaktoren, auf die wir keinen bis wenig Einfluss haben, in dem Sinne, da wir früher oder später damit in Berührung kommen.

Hier ein paar Beispiele dargestellt:

  • Hier ein paar Beispiele:
  • Schwermetalle
    Schwermetalle können sich im Körper anreichern und oxidativen Stress fördern.
  • Beispiele:
    Quecksilber, Blei, Cadmium, Arsen, Aluminium
  • Häufige Quellen:
    Fisch mit hoher Belastung (z. B. Thunfisch), Amalgamfüllungen, Zigarettenrauch, belastetes Trinkwasser, Industrieabgase sowie manche Kosmetika oder Kochgeschirre
  • Mögliche Auswirkungen:
    Müdigkeit, neurologische Beschwerden, hormonelle Dysbalancen, erhöhte Entzündungsaktivität
  • Pestizide & Herbizide
    Chemikalien aus der Landwirtschaft, die auf Obst, Gemüse oder Getreide zurückbleiben können.
  • Beispiele:
    Glyphosat, Organophosphate, Insektizide, Fungizide
  • Quellen:
    Konventionell angebautes Obst und Gemüse, belastetes Trinkwasser, Tierprodukte aus intensiver Landwirtschaft
  • Diskutierte Auswirkungen:
    Belastung des Mikrobioms, mögliche hormonelle Effekte, oxidativer Stress
  • Weichmacher & hormonaktive Stoffe
    Viele Kunststoffe enthalten sogenannte endokrine Disruptoren, die hormonähnlich wirken können.
  • Beispiele:
    BPA (Bisphenol A), Phthalate, PFAS („Ewigkeitschemikalien“)
  • Quellen:
    Plastikflaschen, Konservendosen, Verpackungen, Thermopapier/Kassenzettel, beschichtete Pfannen, Outdoor-Textilien
  • Mögliche Effekte:
    Einfluss auf Schilddrüse, Fruchtbarkeit, Stoffwechsel und hormonelles Gleichgewicht
  • Luftschadstoffe
    Die Atemluft gehört zu den größten täglichen Belastungsquellen.
  • Beispiele:
    Feinstaub, Stickoxide, Ozon, Dieselabgase, Zigarettenrauch
  • Quellen:
    Verkehr, Industrie, Innenräume, Schimmel, Kerzen, Duftsprays und Rauch
  • Mögliche Auswirkungen:
    Entzündungen, Atemwegsprobleme, oxidativer Stress, Belastung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Schimmelpilzgifte (Mykotoxine)
    Bestimmte Schimmelarten produzieren toxische Stoffwechselprodukte.
  • Quellen:
    Feuchte Wohnungen, Wasserschäden, verschimmelte Lebensmittel sowie Kaffee, Nüsse oder Getreide mit Mykotoxinbelastung
  • Mögliche Symptome:
    Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Atemwegsbeschwerden, erhöhte Sensitivität
  • Lösungsmittel & Industriechemikalien
  • Beispiele:
    Benzol, Formaldehyd, Toluol
  • Quellen:
    Farben, Lacke, Möbel, Reinigungsmittel, Klebstoffe sowie neue Teppiche oder Baustoffe
  • Mögliche Auswirkungen:
    Kopfschmerzen, Reizungen, neurologische Belastung
  • Kosmetik- & Körperpflegechemikalien
    Viele Pflegeprodukte enthalten Stoffe, die täglich über die Haut aufgenommen werden können.
  • Beispiele:
    Parabene, synthetische Duftstoffe, Mikroplastik, bestimmte UV-Filter
  • Quellen:
    Parfum, Cremes, Shampoo, Make-up und Deos
  • Mikroplastik & Nanopartikel
    Kleine Kunststoffpartikel wurden inzwischen in Wasser, Nahrung und sogar menschlichem Gewebe nachgewiesen.
  • Quellen:
    Plastikverpackungen, Trinkwasser, Meersalz, Abrieb von Kleidung und Kosmetik
  • Belastungen in Lebensmitteln
  • Beispiele:
    Zusatzstoffe, Acrylamid, Transfette, Nitritpökelsalz sowie Rückstände aus Verpackungen
  • Quellen:
    Stark verarbeitete Lebensmittel, stark erhitzte Produkte und Fast Food

Das Mindset – wie es in herrausfordenden Zeiten helfen kann

Fazit: wir können bestimmten Umweltfaktoren nicht ausweichen, jedoch können wir so gut es geht einen gesunden Lebensstil führen und uns über ein stabiles Immunsystem schützen. Gesundheit ist nicht geradlinig. Es kommen Tage, ob wir wollen oder nicht, egal wie viel wir tun, wo es unserem Wohlbefinden nicht gut geht.

Die Frage ist, wie gehst du mit solchen Situationen um? Wie reagierst du auf solche Situationen? Deshalb möchte ich dir neben Stressreduktion, Achtsamkeit, Ernährung und Bewegung den fünften und mit wichtigsten Punkt nennen, und zwar das Mindset.

Denn ein starkes Mindset ist das, was uns Mut macht weiterzugehen. Es hilft uns, auch die Tage anzunehmen, an denen nicht alles rund läuft und wir am liebsten einfach im Bett bleiben würden. Es kann so stark werden, dass es selbst große Zweifel aus dem Weg räumt und uns erlaubt, mit mehr Vertrauen und innerer Ruhe durchs Leben zu gehen. 

Die wichtigste Frage: Wie kannst du dieses Mindset aufbauen? 

Zum Beispiel mit der Kraft von Affirmationen. Denn Worte haben Einfluss auf unsere Gedanken – und unsere Gedanken beeinflussen wiederum, wie wir fühlen und mit Herausforderungen umgehen. Affirmationen können dabei helfen, den Fokus immer wieder bewusst auf Vertrauen, Stärke und Zuversicht zu lenken. Besonders an Tagen, an denen Zweifel, Erschöpfung oder Frust stärker werden, können sie ein wertvoller Anker sein.

Zum Beispiel:

  • „Mein Körper arbeitet jeden Tag für mich.“
  • „Ich darf mir Zeit für Heilung und Regeneration geben.“
  • „Ich vertraue meinem Körper und unterstütze ihn liebevoll.“
  • „Auch schwere Tage gehen vorüber.“
  • „Ich muss nicht perfekt sein, um auf meinem Weg voranzukommen.“
  • „Ich entscheide mich jeden Tag aufs Neue für mich und meine Gesundheit.“
  • „Ruhe ist genauso wichtig wie Leistung.“
  • „Ich darf auf meinen Körper hören und meine Grenzen respektieren.“
  • „Kleine Schritte sind auch Fortschritt.“
  • „Ich bin stärker, als meine Zweifel es mir manchmal glauben lassen.“

Affirmationen verändern nicht von heute auf morgen alles. Aber sie können langfristig dabei helfen, liebevoller mit sich selbst umzugehen, innere Stärke aufzubauen und den eigenen Fokus bewusster auszurichten. Gerade in herausfordernden Zeiten kann genau das einen großen Unterschied machen.

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